{"id":218,"date":"2017-02-17T16:45:36","date_gmt":"2017-02-17T16:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/dimaostroglad.de\/?page_id=218"},"modified":"2017-04-11T07:41:22","modified_gmt":"2017-04-11T05:41:22","slug":"projekttage-an-schluen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/projekttage-an-schluen\/","title":{"rendered":"Projektwoche Theater"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/dimaostroglad.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/fang-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-811\" src=\"http:\/\/dimaostroglad.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/fang-2.jpg\" alt=\"\" width=\"3456\" height=\"2046\" \/><\/a><\/p>\n<h5>Warum Projekttage Theater?<\/h5>\n<p>Theaterprojekte sind gleicherma\u00dfen\u00a0bei\u00a0Sch\u00fclerInnen und\u00a0bei\u00a0LehrerInnen\u00a0beliebt, da sie\u00a0Methoden und p\u00e4dagogische Prinzipien mit sich bringen, die im Schulwesen oft zu kurz kommen. Es sind vor allem\u00a0freie kreative Gestaltungsr\u00e4ume,\u00a0Handelndes Lernen,\u00a0Gruppenarbeit, sowie das Erleben der\u00a0Selbstwirksamkeit und M\u00f6glichkeit zur\u00a0gesellschaftspolitischen und kulturellen Partizipation.<\/p>\n<p>Dadurch entstehen\u00a0Handlungsfelder, in den die Teilnehmenden spielerisch und ohne Leistungsdruck\u00a0vielf\u00e4ltige Kompetenzen erwerben k\u00f6nnen.\u00a0Da im Theater auf intellektueller, aber auch k\u00f6rperlicher und emotionaler Ebene kommuniziert wird,\u00a0bekommen die\u00a0Teilnehmenden die M\u00f6glichkeit sich und einander in anderen Rollen und Umst\u00e4nden zu begegnen, Vorurteile und Hemmungen abzubauen, sich als produktive Gruppe zu erleben und zu wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Ein Theaterprojekt\u00a0ist nicht nur ein wirksames Werkzeug um Themen\u00a0und Inhalte zu behandeln, sondern\u00a0auch um\u00a0Konflikte innerhalb der Gruppe zu l\u00f6sen, Kommunikation anzuregen, eine freundschaftliche und\u00a0motivierte\u00a0Atmosph\u00e4re in der Klasse zu schaffen.<\/p>\n<hr \/>\n<h6>P\u00e4dagogische Prinzipien der Theaterarbeit:<\/h6>\n<p>Gruppenarbeit<br \/>\nHandelndes Lernen und freie Gestaltungsr\u00e4ume<br \/>\nSelbstwirksamkeit, Einsch\u00e4tzung der Erfolgserlebnisse und Frustrationserfahrungen<br \/>\nGewichtung in der Prozess-, bzw. Ergebnisorientierung<\/p>\n<h6>Vorteile der Theatermethode:<\/h6>\n<p>Sachkompetenzen durch inhaltliches Arbeiten<br \/>\nErlernen der gestalterischen Grundlagen des Theaterspiels<br \/>\nKreativit\u00e4t und Ausdruck<br \/>\nSoziale Kompetenzen<br \/>\nGesellschaftspolitische und kulturelle Partizipation<br \/>\nIntegration- und Inklusionspotential<\/p>\n<p>Beispielprojekt<\/p>\n<hr \/>\n<h5>Inhalte<\/h5>\n<p><strong>Physisches Training<\/strong><\/p>\n<p>Die TeilnehmerInnen werden durch ein Aufw\u00e4rmtraining auf die k\u00f6rperintensive Theaterarbeit vorbereitet. Es werden Muskelgruppen, Gelenke aufgew\u00e4rmt, was den K\u00f6rper in den Tonus bringt, Hemmungen abbaut und Verletzungsgefahr mindert. Dazu kommen \u00dcbungen zum vollst\u00e4ndigen Atmen, der Stimmbildung und der Artikulation.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><strong>Gruppendynamik, Aufmerksamkeit<\/strong><\/p>\n<p>Mit gezielten \u00dcbungen wird eine Gruppendynamik erreicht: die TeilnehmerInnen entwickeln das Gef\u00fchl der Verantwortung und des Vertrauens gegen\u00fcber den SpielpartnerInnen.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><strong>Improvisation<\/strong><\/p>\n<p>Durch Improspiele k\u00f6nnen sich die TeilnehmerInnen in unterschiedliche Rollen und Charaktere, auch in diverse Umst\u00e4nde und Situationen hineinversetzen. Es werden Meinungen gebildet und ausgetauscht, eigene Motive und Ansichten werden wahrgenommen. Die Auseinandersetzung mit Situationen, Verhaltensmustern und emotionalen Zust\u00e4nden bildet soziale und geistige F\u00e4higkeiten wie Empathie und Toleranz, Spontanit\u00e4t und Intuition aus.<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><strong>Produktion und Auff\u00fchrung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit an einem St\u00fcck, das in der Regel am Ende des Kurses aufgef\u00fchrt wird, beginnt oft bereits in den ersten Unterrichtsstunden. Dadurch werden die TeilnehmerInnen motiviert die Techniken kennenzulernen und bekommen die M\u00f6glichkeit ihre Talente sowie die f\u00fcr sie relevante Themen zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<hr \/>\n<h6>Meine Referenzen zu Theaterprojekten an Schulen und Einrichtungen<\/h6>\n<p><span style=\"font-size: 0.8em;\"><b>PROJEKTWOCHE THEATER<\/b> \/\/ an der Porta-Coeli-Schule Himmelpforten: <i> Leitung <\/i><br \/>\n<a href=\"http:\/\/dimaostroglad.de\/index.php\/2014\/10\/10\/meidengruppe-in-einem-fachuebergreifenden-projekt-von-deinfachtheater\/\"><b>DEINFACHTHEATER<\/b><\/a> \/\/ 2015-2016: Projekt an der Sophie-Barat-Schule Hamburg: Dozent f\u00fcr die F\u00e4cher <b>Theater und Medien<\/b><br \/>\n<b>WORKSHOP-LEITUNG<\/b> \/\/ 2012-2013 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t Greifswald. Improtheater und Rollenarbeit<br \/>\n<b>DARSTELLENDES SPIEL<\/b> \/\/ 2014: Lehrauftrag an der Max-Brauer-Schule Hamburg<br \/>\n<b>DARSTELLENDES SPIEL<\/b> \/\/ 2012: Lehrauftrag an der Stadtteilschule Hamburg &#8211; Mitte<br \/>\n<b>DIE B\u00dcHNENHELDEN<\/b> \/\/ 2014 &#8211; fortlaufend: Theatergruppe an der Behindertenhilfe Stiftung Anscharh\u00f6he, Theaterp\u00e4dagoge<br \/>\n<b>ABC BILDUNGS- UND TAGUNGSZENTRUM e.V.<\/b> \/\/ 2014 &#8211; fortlaufend: Seminarleitung in Bereichen Theater, Film, Foto, Blog<br \/>\n<b>INTERKULTURELLE ARBEIT, THEATER UND KOMMUNIKATION<\/b> \/\/ 2012: Leitung der Fortbildung Carcassonne, FR<br \/>\n<a href=\"http:\/\/dimaostroglad.de\/index.php\/2012\/04\/30\/kasimir-und-karoline\/\"><b>THEATERSCHULE ZEPPELIN Hamburg<\/b><\/a> \/\/ 2010-2014: Dozent f\u00fcr Schauspiel<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum Projekttage Theater? Theaterprojekte sind gleicherma\u00dfen\u00a0bei\u00a0Sch\u00fclerInnen und\u00a0bei\u00a0LehrerInnen\u00a0beliebt, da sie\u00a0Methoden und p\u00e4dagogische Prinzipien mit sich bringen, die im Schulwesen oft zu<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":811,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-218","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P6zGcX-3w","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=218"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1622,"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/218\/revisions\/1622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/811"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dimaostroglad.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}